Die wahre Geschichte über den Sport-LK 109-409

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Kursbericht Sport-LK 109-409

Es ergab sich im Jahre 1998, als da zusammenkamen 18 junge, unerfahrene Gallier in die Lehrstube des Meisters Nitschmix, um innerhalb von zwei Jahren die Kunst des Kämpfens zu erlernen. Denn am Ende der zwei Jahre steht vor ihnen die Schlacht ihres Lebens gegen das römische Abiturus.
Nitschmix stand vor der härtesten Aufgabe seines Lebens, da die Gallier sehr unmotiviert und desinteressiert am Kämpfen waren. Da halfen auch keine Drohungen und harter Drill. Erst der vermehrte Konsum von Zaubergetränken und Motivierungsspiele, wie Boßeln, weckten in ihnen den Kämpfergeist.
Allmählich wuchs die Motivation, und sie lernten die menschliche Anatomie und die Lehre vom Kampf erst richtig kennen, um in der Schlacht optimal gerüstet zu sein. Abgerundet wurde dieses lehrreiche Neuland mit Hinkelstein-hin-und-her-Wurf, ohne das dieser den Boden berühren darf (Volleyball). Danach folgte ein „Trainingslager“ in den Alpen bei Frau Penzix und Monikannix. Im Schnee trainierten die Gallier dann mit viel Spaß ihre Beinmuskeln.
Wieder in der heimatlichen Lehrstube angekommen, mußten sie täglich am Meer entlang laufen (Schleusenlauf), wobei Nitschmix auf seinem Wildschwein nebenher ritt, und versuchten sich in Olympischen Disziplinen.
Aufgrund zunehmender Härte im Training und zu großer Erwartung des Meisters verlor die Truppe zwei Mitglieder. Nach Wochen der Trauer rafften sich die übrigen 16 auf, um weiter zu trainieren.
Langsam bildeten sich Gehirn- und Muskelmasse, die den jungen Galliern zusätzliches Selbst bewusstsein gaben. Um diese nicht ins Maßlose zu steigern, hemmten wir weiteren Aufbau mit zünftigen Festen.
Der wohl anspruchsvollste Trainingsteil war die allgemeine Leibesertüchtigung (Turnen), die die Gallier total überforderte. Plötzlich zog sich Nitschmix eine schwere Verletzung zu und mußte in den tiefen Wald zum Heildruiden wandern. Doch die zurückgelassenen Gallier konnten nicht ohne ihren Meister trainieren und fielen in ein Leistungstief. Nachdem Nitschmix aus dem Wald zu seinen Galliern zurückkehrte, war er über ihren Trainingszustand schockiert und strafte sie mit der theoretischen Wiederholung der Kampftechnik.
Die Gallier bestanden diese mit „Bravour“ und durften bei extrem sibirischen Temperaturen boßeln gehen, was nicht ohne Hintergedanken war (zusätzliche Kälteabhärtung).
Doch nun hatte es Nitschmix geschafft: aus den unerfahrenen Galliern sind starke und mutige Kämpfer geworden, die die Schlacht gegen das Abiturus gewinnen werden.

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Kursfahrtbericht Sport-LK 209

Bei diesem Kursfahrtbericht handelt es sich um einen Tagebucheintrag eines Schülers dieses LKs, der aus Sicherheitsgründen lieber unerkannt bleiben möchte.

7.30 Uhr: „Piep,piep,piep“ „Scheiß Wecker, muß der denn mitten in der Nacht klingeln?“ Mein Blick nach draußen bestätigt meinen Verdacht, die Schneeschmelze hat leider nicht eingesetzt, schade! Das heißt: SKIFOARN!!!!!!!!!!!
8.00 Uhr: Frühstück: Ich schleppe mich in den Essensraum und sinke total müde auf meinen Platz. „Skifoarn“ dröhnt wie jeden Morgen aus dem Rekorder. Nitschmann verbreitet ekelige, gute Laune. Wie kann der nur so früh morgens so gut gelaunt sein? „KAFFEE? TEE? MILCH?“ Frau Penz verhindert mit lauter, österreichischer Stimme mein erneutes Einschlafen. 
8.20 Uhr: Wieder auf meinem Zimmer zwänge ich mich in meinen Skianzug. Danach pilgere ich mit den anderen in den Keller und hole (möglichst ohne zu atmen) meine Skisachen. „Boah, welch ein Aroma!“
8:45 Uhr: Nitschmann und Lange sind bester Laune, versteh ich gar nicht (aber mit so einer Mütze....?) Ich schleppe mittlerweile die schweren Skier in den Bus.
8.55 Uhr: Ankunft an der Skistation.
9.00 Uhr: Hochkonzentriert stehe ich vor den an mir vorbeifahrenden Gondeln. „Hoffentlich kann ich meine Skier und mich dareinzwängen, bevor die Tür zu geht!“
Ankunft auf dem Berg. Es herrscht schon reges Treiben. Lange läßt zum
9.20 Uhr: Begrüßungsgesang antreten, wie peinlich, hoffentlich sieht mich keiner. „Oh piri piri tomba ....“
Aufi geht`s.! Hoch den Berg! Der Schlepplift ist wie jeden Tag mein größtes Problem. 
9.30 Uhr: Doch ich schaffe es diesmal ohne am Ende hängenzubleiben und mich hinzulegen. Nitschmann empfängt mich mit einem breiten Grinsen. Er macht sich doch wohl nicht über meine Fahrkünste lustig ?!
Skifoarn ohne Ende. Berg hoch, Berg runter (wie auch immer, ne Daniel?).
9.45 Uhr: Wir setzen uns in die Berghütte zum Mittag „Mmh, lecker Lunchpaket! Ich nehm` doch 
12.01 Uhr lieber einen Jagertee!“
So, nun geht`s wieder den Berg hoch. Ich bewundere die Skikurse der Fünfjährigen, die 
12.30 Uhr: ohne Angst schon zum vierten Mal an uns vorbeirauschen (mann, sind wir schlecht!). „Romms!“ Mal wieder die Kurve nicht gekriegt. Ich rolle an meiner Gruppe vorbei und bleibe fünf Meter unter ihnen liegen.
Jetzt, wo es am meisten Spaß macht, pilgern wir wieder zur Gondel.
16.00 Uhr: Der Bus bringt uns, völlig fertig, zum Hause Penz.
16.30 Uhr: Im Zimmer angekommen, pelle ich mich aus meinen Klamotten und versuche unter der 
16.50 Uhr: Dusche meinen Füßen zu einem neutralen Geruch zu verhelfen. Leider ohne Erfolg.
Abendessen: Österreichische „Spezialitäten“ versüßen mir den Abend.
18.00 Uhr: Irgendjemand setzt das Gerücht in die Welt, dass einige von uns Vegetarier sind. Frau Penz ist sichtlich geschockt.
Gruppentreffen im Aufenthaltsraum: - keine Angaben-
19.00 Uhr:
0.00 Uhr:
Ich falle total geschafft ins Bett und träume vom Skifoarn und lauter Schnee, bis zum 

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Herr Nitschmann

Lehrerkommentar

Leistungskurs Sport


Der Leistungskurs 109
musste anfangs sich nicht scheu´n
Sport zu treiben ohne Qual;
es traf ihn eine gute Wahl:
Volleyball und Skifahr´n pur
erbrachte gute Leistung nur.

Glück und Erfolg in Ballsportarten
ließen dies forthin erwarten.
Doch Leichtathletik war schon gräulich,
im Turnen wurde es abscheulich!
Der Kurs an Punkteschwund nun litt,
auch Theorie macht ihn nicht fit.
Dies Drama man ihm damit dankte,
dass der FI am Knie erkrankte.
Die Zeit verflog, doch trotzdem kommt
das Bodenturndilemma prompt.

In 13.2 geht´s nun bergauf,
mit Badminton ist man gut drauf.
Die Punkte und die Bälle fliegen,
ach, wie ist es schön zu siegen!!

So abwechselnd die Leistung war,
das Fazit für den Kurs ist klar:
Sport macht fit, wenn Sportart richtig;
auch Trainingsfakten sind sehr wichtig
aus Praxis-Theorie-Verbund:
Sport bringt Spaß und hält gesund!!

Charakterisierung

- Boßelkönig
- trägt immer dieselbe Sportklamotte
- wenn er einmal ins Labern kommt....
- dreckige, versaute Lache
- war von Silkes Anblick verzückt
- trank sein erstes Weizen um 10.00 Uhr (Skifahrt)
- „Suppenkaspar“
- trägt Bommelmützen und variable, getönte Brillen
- extrem launisch
- „Wir waren sein bester Turnkurs seit Jahren“
- Wir warten immer noch auf eine LK-Party bei ihm, die er uns versprochen hat
- war noch nie auf einer der LK-Parties
- riecht nach der 5-min-Pause extrem nach Kaffee
- masochistische Ader
- wollte sich Geld von mir leihen (Jessie)
- spiele gelegentlich besser Badminton als er, ha, ha (Sandra)
- steht auf Folienarbeit (wir sollten uns eine besorgen, haben sie aber nur einmal in zwei Jahren benutzt)
- hat den streng katholistischen LK (Frauen auf die eine, Männer auf die andere Seite)

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