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Kursbericht des Physik-LKs P117-417
Hiermit einstmals und für immer wollen wir
herniederschreiben, was wir erfuhren in den Untersuchungen und Ausführungen des
Machanikus Herrn Pientka. Selbige waren stets von lehrreichem, humorvollem und
interdisziplinärem Charakter und wohl illustriert durch geschickt gewählte
Metaphern, die dem Erkenntnishorizont eines jeden Partizipianten gerecht wurden.
Zitat: „Hier kommt das Teilchen an und hat zwei Mark. Da ist die Kneipe. Und was
ist, wenn es wieder raus kommt?“ - Winni: „Es hat die doppelte Masse?“ - „Nein,
es hat das Geld versoffen und hat zwei Mark Schulden!“
Im ersten Semester
unseres Wirkens induzierte unser Meister eine Spannung solch expandierendem
Ausmaßes, als dass sie unsere Kapazität geradezu überschritt (der größte Teil
von uns ist inzwischen durchgeknallt). Zur Erweiterung unserer
interdisziplinären Fähigkeiten schmierten wir Brötchen und kochten Kaffee zwecks
Verköstigung eines riesen Haufens Leerkörpern (MNU-Tagung), um anschließend den
Erlös fürstlich zu verfressen (Spanferkelessen).
Im zweiten Semester
überschlugen sich die Wellen der Begeisterung, als wir von der Facharbeit
erfuhren und über achtzehn einundzwanzigstel entschlossen sich sofort ihr
Facharbeitsthema aus dem physikalischen Bereich zu wählen. Die beiden
Wellenfronten ergossen sich wie göttlicher Schleim über die Häupter der
Kursteilnehmer und versenkten sie in düstere wissenschaftspropödeutische
Gedanken. Die Resultate waren derart zum Wohlgefallen des Mechanikus, als dass
eine Übermittlung an Um- und Nachwelt für dringlich erachtet wurde.
Wie nun
selbst das dritte Semester anbrach und uns das kleinste der Materie zu
interessieren begann, stellte der Mechanikus eine Absonderlichkeit im Kursheft
fest: Holger war schon seit den Sommerferien stets als fehlend vermerkt. Nach
einer umfassenden Analyse offenbarte sich uns das Geheimnis: Er war dazu
übergegangen, einer vernünftigen Tätigkeit fern von dieser Schule nachzugehen.
Doch wurde sein Platz aufgefüllt. Die Ausführungen beinhalteten auch Impulse,
die an die Schüler weitergegeben wurden. Bei einem Schüler namens Horst *
offenbarten sie sich dergestalt, dass er unaufgefordert am eigenen Platz ein
elektrotechnisches Experiment durchführte, welches uns alle überraschte: 1
Kiloohm explodiert bei 230V! Frage
an alle nachfolgenden
Physik-Leistungskursschüler: Wieviel Watt sind das?
Durch Wärmeübertragung im
vierten Semester erhöhte sich die innere Energie unserer Hirne, was den Druck in
unseren Schädeln erhöhte und geistige Blähungen induzierte. Das Ganze endete in
einer riesigen Schweinerei, die sich Dezernenten-Abitur nennt. Schlussendlich
ersäuften wir Schrödingers Katze im magnetischen Fluss und damit hat sich die
Sache.
P.S.: Übrigens waren viel mehr Frauen im Kurs, als
immer angenommen: Die Quote lag bei gesetzlich vorgeschriebenen 36%. Dafür nur
9% mit Mathe-LK!
* Name von der Redaktion geändert
Namensliste
Felix Trieba: immer sehr interessiert
Kersten
Lange: zählt zu den 9%; Kurssprecher
Matthias Wilkens: Schwuchtelbein und
Mann der schmutzigen Witze
Markus Borken: Seine Freundin war für ihn beim
Elternsprechtag (Physik)
Stefan Rühlmann: 3./4. Std. Physik:
Stammtisch
Knut Arends: „trinkt“ mit am Stammtisch
Stefan von der Haar:
entsorgt alte Zahnarztröntgengeräte in der Schule
Holger Fischer: zählt zu
den 9%; fällt durch permanentes Fehlen auf
Markus Horstmann: durchbrach den
ohmschen Widerstand
Markus Fährmann: Zitat: „“
Dirk von der Aa: nuschelt
viel in seinen Bart
Tobias Gödrich: spricht mit jedem
Hanna Wiggermann:
zählt sowohl zu den 36%, als auch zu den 9%
Karin Abeln: zählt zu den 36%;
„Schwarzwaldfan“
Björn Korff: zählt zu den 9%; stellt die tiefgreifendsten
Fragen
David van der Veen: Dave aus den States; hat die innigste Beziehung
zum Meister; sucht U-Bahn im Gullideckel
Carsten Pietzka: zählt zu den 9%;
weiß alles, denkt alles, sagt aber nur die Hälfte
Markus Tscheja: zählt zu
den 9%; schrieb die Facharbeit mit der Schreibmaschine
Daniel Kujau: zählt zu
den 9%; weiß alles, denkt alles, sagt aber gar nichts
Christian Schröder:
zählt zu den 9%; einziger Physik-LKler, der mit dem Lötkolben umgehen
kann
Michael Berentzen: führte den Physik-LK zum Sieg beim
LK-Fußballturnier
Niels Baumert: erzürnte den Mechanikus durch untersagtes
Experimentierwürfeln
Meister Mechanikus Herbert Pientka: stets spendabel
(Spanferkel, 2x Frühstück, Kuchen), Danke für die königliche
Verpflegung!!